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Grüne und UWG ziehen Antrag zurück

Antrag auf Einrichtung einer Mehrklasse

Enttäuschte Eltern und peinliche Momente

Die beiden Vertreter der Grünen konnten es nicht richten. Ratsmitglied Nicolas Stürmer räumte nach den Ausführungen des Bürgermeisters und des Schulleiters ein, nach eigenen Erkundigungen bei der Bezirksregierung zu demselben Ergebnis gekommen zu sein: Der Antrag auf Einrichtung einer Mehrklasse ist aussichtslos. Dr. Jerome Biehle erklärte genau wie Abteilungsleiterin Berghof-Knop, auch eine Mehrklasse steht Bewerbern aus den Nachbarstädten diskriminierungsfrei offen und auch in diesem Fall werden nicht alle Kinder aus Olfen berücksichtigt werden können. Eine Priorisierung nach dem Wohnortprinzip ist unzulässig. Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Ablehnungen von Olfenern für diese Schulform. Die Grünen hatten in Kenntnis dieses Umstandes betroffene Eltern in ihre Geschäftsstelle eingeladen und so ungerechtfertigte Hoffnungen geweckt. Wenn der Fraktionsvorsitzende der Grünen den Eltern in sozialen Medien zudem erklärt, durch den „Rathausneubau sind kaum noch liquide Mittel“ für eine kurzfristige Containerlösung vorhanden und die politische Mehrheit würde „für nichts und niemanden“ Investitionskredite aufnehmen, lässt sich die Empörung schließlich auch noch steigern. Dabei war ausgerechnet die Wolfhelmschule das einzig prominente Projekt, für welches Olfen vor 30 Jahren Kredite aufgenommen und in Jahrzehnten wieder abbezahlt hat.

Faktenlage: die nicht vorhersehbaren Stellschrauben sind die Zahl der Anmeldungen und das Ergebnis des Verfahrens. Dies ist nicht vorhersehbar. Auch nicht durch einen Schulentwicklungsplan. Auch nicht durch eine Mehrklasse und auch nicht durch eine Erhöhung der Zügigkeit. Die mehr als enttäuschten Eltern im Sitzungssaal mussten zur Kenntnis nehmen, wie die beiden Grünen-Vertreter und die UWG den Antrag auf Einrichtung einer Mehrklasse zurücknahmen. Die drei wirklich sachlich auftretenden Ausschussmitglieder von Grünen und UWG taten damit das einzig Richtige. Die Urheber des Antrages hätten es besser wissen, es erst gar nicht dazu kommen lassen dürfen und ihren Ausschussmitgliedern eine Peinlichkeit ersparen können. Mit den Hoffnungen der Eltern spielt man nicht. Die Bewertung der Bezirksregierung wurde durch den Bürgermeister allen Fraktionen zugeleitet und dennoch der Antrag vorgelegt. Die Suche der Grünen nach einem „Schuldigen“, einem „Versäumnis“ oder einer ausgebliebenen „Evaluierung“ blieb in der Sitzung dann auch ergebnislos.

Dem zweiten Punkt des Antrages, sich mit den Fraktionen gemeinsam mit der Bezirksregierung ins Benehmen setzen, lehnte die CDU ab: das wird ohnehin noch für den neuen Schulentwicklungsplan -dann aber unter fachkundiger Begleitung der GEBIT und der Verwaltung- erfolgen.

Die CDU dankte noch Herrn Dr. Biehle für seine ausgezeichnete Arbeit und die seines Teams. Deswegen genießt die Wolfhelmschule einen exzellenten Ruf. Den betroffenen Eltern gab der Bürgermeister sein Wort, die Suche nach einem wohnortnahen Schulstandort zu unterstützen. Dem schließt sich die CDU Fraktion an.